Thema Fruchtfolgeflächen (FFF): neue Resultate, betreffend Umzonung

Mitteilung vom

27. August 2020

Der Gemeinderat hat beim Kanton eine detaillierte Beurteilung der Bodenqualität der von der Umzonung betroffenen Parzellen angefragt. Da der Kanton solche Analysen nicht selbst durchführen kann, hat er uns an ein dafür qualifiziertes Unternehmen verwiesen. Der Bericht dieser Analyse ist online und auf der Gemeindeverwaltung einsehbar.

 

Untersucht wurde die Grösse der betroffenen Fruchtfolgeflächen (FFF) und deren Qualität. Im Bericht des Kantons (worin er unsere Umzonung beurteilt hat, siehe Aktenauflage) wurde kritisiert, dass mit der Umzonung FFF verloren ginge. Die neue Analyse hat nun aber ergeben, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Diese Abweichung dürfte daran liegen, dass die Daten beim Kanton nicht auf dem neusten Stand sind und insbesondere nicht berücksichtigen, dass wir die Humusschicht beim Letten vor Jahren

deutlich verbessert haben (mit Erdreich, das von der Rekultivierung des kantonalen Strassenbauprojektes Umfahrung Lieli abgetragen wurde).

 

Die Ergebnisse der neuen Analyse im Detail: Die Parzelle 252 im Juchächer umfasst insgesamt 12'700 m2, davon konnten 8'000 m2 als FFF ermittelt werden. Festgestellt worden ist ausserdem, dass es sich im Juchächer um FFF zweiter Qualität handelt. Also gehen mit der Einzonung 8'000 m2 FFF zweiter Qualität «verloren».

 

Ausgezont werden Teilstücke der beiden Parzellen 259 Letten und 48 Unterdorf. Die auszuzonenden Flächen beinhalten 10'500 m2 an FFF von erster Qualität.

 

Daraus resultiert netto ein Plus von 2'500 m2 an FFF, und zudem hat die neu ins Landwirtschaftsland übergehende FFF von 10'500 m2 erste Qualität (gegenüber den 8'000 m2 FFF im Juchächer mit zweiter Qualität). Die Landwirtschaft profitiert somit von der Umzonung, und zwar flächenmässig wie auch qualitativ. Die Bedenken der Einwender in Sachen Fruchtfolgeflächen können damit ausgeräumt werden.

 

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